Von alten Gewohnheiten zu neuer Gesundheit: Wie Richard den Neustart wagte und Adipositas besiegte

Manchmal braucht es einen Moment der Entscheidung, um das eigene Leben in eine völlig neue Richtung zu lenken. So war es auch bei Richard, einem meiner mutigen Kunden, der mit 61 Jahren beschloss, alte Gewohnheiten über Bord zu werfen und seinem Körper eine neue Chance zu geben. Nach über 40 Jahren ungesunder Ernährung und den Herausforderungen der Adipositas wagte er mit Mein Neustart Gesundheit einen radikalen Schritt – und das mit einer bewundernswerten Disziplin und Entschlossenheit. In diesem Artikel erzähle ich Richards inspirierende Geschichte, wie er den Weg aus der Vergangenheit fand und ein ganz neues Körpergefühl entdeckte.

40 Jahre katastrophale Ernährungsgewohnheiten

Aller Anfang ist schwer? Das kann ich so nicht bestätigen. Allerdings hatte ich schwere Bedenken, dass aufgrund meiner langjährigen Lebensweise kaum Aussicht auf einen dauerhaften Erfolg besteht. Mein Fleisch- und Wurstkonsum lag vier Jahrzehnte weit außerhalb des gesunden Bereichs. Keine Mahlzeit ohne Wurst auf zwei bis drei dicken Brotscheiben mit Butter, Streichwurst und Salami. Dazu eine halbe Fleischwurst nebenbei mit reichlich Senf und/oder Mayonnaise. Lieblingswurst waren Pfefferbeißer oder Chilibeißer aus der Metzgerei im Ort, von denen ich locker drei bis vier Stück mehrmals die Woche „vernichtete“. Ergänzend kamen Fleischsalat und Käsewurst dazu. 100 g Wurst nebenbei waren keine Seltenheit bei mir. Käse mit 40 % Fettgehalt hat meine Aufnahme an ungesunden Nahrungsmitteln „abgerundet“.
300 g Vollmilchschokolade, 300 g Gummibärchen oder auch fünf Lebkuchen auf einmal – kein Problem für mich!
Meine tägliche Kalorienzufuhr lag rückwirkend grob geschätzt bei ca. 4000 Kilokalorien. Wenn ich heute, nach knapp vier Monaten, zurückblicke, kommt mir meine damalige Ernährungssituation abartig und grotesk vor.

Die ersten Tage

„Gesegnet“ mit diesen „Fressgewohnheiten“ (anders kann man diese abartige Ernährung nicht nennen) startete ich in der ersten Julihälfte 2024 mit meiner Ernährungsumstellung.
Mein Startgewicht waren 134 kg bei einer Größe von 177 cm. Das Ganze hatte ich über 40 Jahre aufgebaut. Kaum Kleidungsstücke, die in meiner Konfektionsgröße 3XL bis 5XL in normalen Geschäften zu finden waren. In meinem Körper habe ich mich seit vielen Jahren nicht mehr wirklich wohlgefühlt.
Die Darmreinigung mit Bentonit und Flohsamenschalen lief von Anfang an problemlos. Eine gesunde Verdauung ohne Magen- oder Darmprobleme hat sich schon am ersten Tag eingestellt. Meine diesbezüglichen Bedenken vorab haben sich über den gesamten Zeitraum der Darmreinigung in keiner Weise bestätigt.
Mit Unterstützung meiner Ehefrau, die liebevoll zusammen mit mir einkaufte und vor allem alle Rezepte mit viel Geduld sondierte, haben wir beide erfolgreich auf basische Ernährung umgestellt. Der Aufwand war die ersten Wochen relativ hoch, und ich kann heute sagen, dass die Unterstützung meiner Partnerin (und das, obwohl bei ihr kein Übergewicht vorlag) ein ganz wichtiger Teil auf unserer Reise in ein völlig neues Ernährungsbewusstsein war.
Nach ca. drei bis vier Wochen hatte sich alles so weit eingespielt, und ab dann lief das Thema Ernährung problemlos.

Rückfall in Sicht?

Zu Beginn hatte ich schwere Bedenken, dass ich nach ein paar Tagen an unserer Stammmetzgerei nicht vorbeikomme und mir irgendwann Pfefferbeißer, Fleischwurst und Käsewurst kaufe und einfach wieder in meine alten „Fressgewohnheiten“ zurückfalle. Das war niemals während der Ernährungsumstellung der Fall. Allerdings hat mich das ziemlich erstaunt, und heute fühlt es sich einfach nur super an.

So fühlt es sich nach 14 Wochen an

Es sind jetzt 14 Wochen vergangen, und ich fühle mich so gut wie seit 40 Jahren nicht mehr – ja, wie seit 40 Jahren! Davor hatte ich bei 177 cm Körpergröße gerade mal 77 kg, trieb regelmäßig Sport und achtete auch auf meine Ernährung.
Mein Gewicht beträgt jetzt 112 kg, also habe ich in 14 Wochen 22 kg abgenommen – abgenommen ohne wirklich große Anstrengung, abgesehen von den ersten drei Wochen, wie schon oben berichtet.
Es ist ein völlig neues Lebensgefühl, und in den letzten zwei Wochen habe ich viele „alte“ Kleidungsstücke im Schrank entdeckt, die jetzt wieder passen. Passen und nicht irgendwie an mir dranhängen, weil überall der Speckbauch hervorsteht. In meinem „neuen Körper“ fühle ich mich, auf gut bayrisch gesagt, „sauwohl“ und kann mich jetzt auch wieder in der Öffentlichkeit ohne Scham bewegen. Natürlich fallen mir jetzt vermehrt diejenigen Kandidaten und Kandidatinnen auf, die in meiner früheren „Körperform“ sind oder, und das sind leider nicht wenige, eher noch „darüber“.
Beim Einkaufen finden sich in unserem Einkaufswagen nur gesunde „Lebensmittel“, während aus den meisten anderen Einkaufswägen ungesunde, fette, gesüßte und vor allem verarbeitete „Nahrungsmittel“ geradezu „hervorquellen“.
Beim Belastungs-EKG bei meinem langjährigen Kardiologen liege ich jetzt 20 % über dem Altersdurchschnitt, was meine Leistungsfähigkeit betrifft (vorher lag ich 20 % darunter), und alle Blutwerte sind im grünen Bereich.

Wie es weitergeht

Wie geht es weiter? Meine Frau und ich behalten die einmal eingestellte basische Ernährung im Wesentlichen bei. Einmal die Woche mageres Rindfleisch oder Geflügel. Zum Frühstück (wie schon seit Jahren) Haferflocken mit Kokosjoghurt, also kein Milchprodukt. Dazu einen geriebenen Apfel und Beeren oder Trauben. Alles über Nacht eingeweicht genießen wir unser Frühstück! Die Wurst, der Fleischsalat oder der fette Käse fehlen mir definitiv nicht.
Wir bleiben dran und gönnen uns auch ab und zu einmal ein Eis oder ein Stück Käse – allerdings nicht regelmäßig. Gegen irgendwelche Fressanfälle muss ich nach wie vor nicht ankämpfen. Den letzten mageren Schinken vom Hausmetzger habe ich nicht mehr wie früher genossen, da er mir, offen gestanden, nicht mehr schmeckt.
Mein Körper signalisiert mir jetzt zuverlässig, was ihm guttut. Ich habe also wieder ein gesundes Gefühl für meinen Körper entwickelt, und das fühlt sich einfach super an.

Ganz wichtig – Professionelle Unterstützung durch Ramona Walther

Bei allen Fragen und Problemen hatte ich immer zeitnahe, motivierende und professionelle Unterstützung durch Ramona. Vor allem im Vorfeld hat Ramona mich in der mentalen Vorbereitung intensiv unterstützt. Ihre liebevolle, verständnisvolle und einfühlsame Betreuung hat diese Ernährungsumstellung überhaupt erst ermöglicht.
Liebe Ramona, an dieser Stelle ein ehrliches und herzliches Dankeschön.

Richard Müller, Dipl.-Ing. Univ.

Richards Erfahrung zeigt, dass es nie zu spät ist, alte Pfade zu verlassen und sich neu zu entdecken. Wenn du dich in seiner Geschichte wiederfindest und auch den Wunsch verspürst, einen Neuanfang zu wagen, dann bist du bei mir genau richtig. Lass uns gemeinsam einen Weg finden, der zu dir passt. Nimm den Mut zur Veränderung – vielleicht ist jetzt der richtige Moment, sich auf ein neues, gesünderes Leben einzulassen. Melde dich bei mir und lass uns gemeinsam deine persönliche Reise beginnen.

Deine Ramona